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Nachrichten aus Monseñor Nouel, Maimon, Bonao, Juma 2008

22.12.2008 Weihnachtsessen für 200 Kinder in Maimon.



Im Laufe der Woche sammelte Heinz Spenden für ein Weinachtsessen für 200 Kinder aus Maimon und Umgebung.
Grosszügige Bürger spendeten ein Schwein,Gemüse,Huhn,Reis usw.Domki spendete Spielzeug und Vitamingetränke.

Die Kinder waren begeistert und es war eine rundum gelungene Weihnachtsfeier.

Da bei diesem fest noch etliches an Essen und Spielsachen übrig blieb,fuhr Heinz in die Barrios Los Coquitos und Bunenos Aires und verteilte dort den Rest.



Wenn man sieht, wie dankbar die einfachen Menschen sind, ermutigt es noch mehr für sie zu tun.

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Danke Heinz und Ines für Euren Einsatz.

Jürgen

Aktuell: Spendenübergabe 204 - 208

 

 

Bericht 26, 27 und 29 November 2008

Nachdem Andrea und Klaus pünktlich in La Vega angekommen waren, fuhren wir gemütlich Richtung Maimón. Links abbiegen, und schon fuhr ich mit den beiden rechts runter zu der Feuerwehr von Piedra Blanca.

Klaus zeigte für den Krankenwagen grosses Interesse.

Er schaute sich alles an und seinem Kopfschütteln konnte ich verstehen, daß dieser niemals mit seinem zu vergleichen ist.


Mit dem Bisschen was hier vorhanden ist, ne du, das ist unglaublich, so zu arbeiten. Ich nehme an, daß du mit uns wieder hierher fährst, fragte mich Klaus. Wir werden sehen, sagte ich kurz.

Nach dem Abschied und 30 Minuten Fahrt kamen wir zu Hause an.
Herzlich Willkommen und schon ein Kaffee auf dem Tisch.
Nach dem Auspacken besprachen wir, wie wir das mitgebrachte Material verteilen könnten. Nachher teilte Klaus das Material unter Aufsicht seiner lieben Andrea in 4 Teile auf.

Kurze Telefonate, und schon waren wir unterwegs nach Piedra Blanca.

Zuerst luden wir bei der Feuerwehr die Spenden ab und fuhren dann sofort zum Spital. Das Insulin sollte ja nicht warm werden.

Nachdem wir die Übergabe Nr. 204 gemacht hatten, fuhren wir gemütlich zum FW Stützpunkt zurück. Dort war bereits alles schön aufgereiht.

Als Begleiterin kam die Sekretärin von der Bürgermeisterin (Juana Garcia) und staunte über die Menge.

Klaus erklärte die Rachen-Schläuche (oder wie die heissen) aber dieses mal half keine Übersetzung.

Zum Glück war ein Arzt dort und lächelte alle an. Er hat es sowieso verstanden.

Ruck Zuck ging die Zeit vorbei. Wir waren ja mit Felix aus Barros 2 in Juma verabredet. Er erzählte mir daß ein Arzt in Bonao alle Kinder aus seinem Club gratis behandle.

Weil noch Zeit übrig war, besuchten wir einfach die Waisenkinder aus Sonador. Hier schauten wir in einige Häuser und sahen in den verschiedenen Kinderzimmer Puppen und andere Sachen, die wir letztes mal übergeben hatten. Die Freude blieb nicht verborgen. Einige Plüschtiere sahen immer noch wie neu aus.

Auch hier hieß es nach kurzer Zeit Abschied nehmen, und so fuhren wir zurück nach Barros 2. Somit konnten wir auch hier eine wichtige Übergabe machen. Auch unser Freund und Bürgermeister Silvestre kam mit seiner Familie zu einem Abstecher dazu.Er versprach, daß er für den nächsten Samstag einen Bus zur Verfügung stellen werde. Felix kommt mit ca. 40 Kindern nach Maimón.

Ich betreue seit ein paar Wochen die Kinder nach der Kirche. Jeden Samstag von 15.45 bis 17.30 Uhr. Eine schöne Rasselbande und wenn alle kämen, wären wir fast 400.
Am anderen Morgen fuhren wir für eine erneute Übergabe, Nr 207, zu unserem Spital.


Nachher besichtigten wir die Räume. Der gespendete OP-Tisch steht da im Raum, aber es fehlt ein Entfeuchter. Da drinnen ist es wie in einer Sauna, und sämtliches Material aus Eisen rostet, ob man will oder nicht.

Als Dank ein Kaffee und ein Schwätzchen, dann fuhren wir auf Umwegen (die beiden wollten ja etwas sehen) nach Hause.

Am Samstag wurden zwei 40 lt. Fässer mit herrlichem Vitaminsaft gefüllt. Nach einer kurzen Erklären wussten beide, um was es so ca. ging.

Ich kann euch nur soviel verraten: „Es war mit dem Besuch aus Barro 2 ein herrlicher Nachmittag, der zu schnell verging“.

Andrea half überall als liebe Fee mit, während Klaus den Ausschank übernahm und in allen Sprachen mit den Kindern sprach (gestikulierte oder so).

Ein lustiger Tag ging zu Ende.

LG Heinz

Hurrican Ike

 

Bericht 07 Sept. 2008-09-07
Nach den Satbildern zog das Auge an uns vorbei. Ausserhalb spürte man die Winde und Regen. Heute Nachmittag begann ein Ausläufer mit voller Wucht zuzuschlagen. Um 18.50 h bekam ich einen Anruf von meinem Schwager Manuel. Ich soll sofort runterkommen und alle Kinder einsammeln. Schon vorher wusste ich, daß noch ein Faustschlag für unsere Zone auf uns wartet. Also Stiefel an und los gings mit Taschenlampe und Handy. Vor meinem Tor ein tobender Fluss. Über Umwege sah ich sofort die Bescherung.

Die ganze Strasse stand ca 20cm unter Wasser und bei der Querstrasse zu Manuel fast 50cm. Überall Menschen die Sachen in Sicherheit bringen. Mütter und Kleinkind retten pudelnass ihre Kinder. Manuel stoppte mich mitten auf der Strasse weil ich sonst im Schlamm nicht mehr heraus gekommen wäre. Alle Kinder warten da vorne im Haus . Voll beladen brachte ich sie zu uns nach hause das bereits von früher in einer derartigen Situation als Notunterkunft anbietet.
Die Erwachsenen kommen später nach. Feuerwehr. Zivilschutz und Rotes Kreuz waren überall präsent. Nachdem die Kinder in Sicherheit waren, fuhr ich ins Hauptquartier des R-Kreuz und Z-Schutz. Von dort voll beladen hinauf zur oberen Brücke. Strassen kann man nicht sagen, Flüsse schoss uns entgegen. Dann vor der Brücke eine Gaffergruppe.
Wir organisierten uns und halfen mehreren Familien ihr Hab und Gut bei einem Nachbarn in Sicherheit zu bringen. Ein Blick auf die andere Seite zeigt das schon fast berühmt gewordene Haus (Hütte) .

Dieses Mal machte der Fluss ganze Arbeit und unterhölte die Grundmauern. Es fehlt noch gaaanz wenig, dann verschwindet das Haus für immer.
Also müssen wir über einen weiten Umweg auf die andere Seite. Es regnet aus Kübeln aber keiner hatte einen Regenschutz. Man möge es kaum für möglich halten. Alles was wir hatten wurde ja schon gespendet. So wurde auch ich nicht verschont. Dann fanden wir endlich einen Weg durch das Chaos. Bei den Rinnen die vom Wasser herausgefressen wurden, gab es kein durchkommen. Dies ist schon mal ein Hauptpunkt zum kritisieren.
Dann sahen wir uns die Situation an und ich teilte unsere Gruppe auf. In diesem besagtem Haus war alles mit Dreckwasser übersät. Ein Gespräch mit dem Besitzer und schon begann die Hausräumung. Inzwischen 20.30uhr und wir bekamen Angst, daß auch noch der Strom weg geht.

Weiter hinten ein Betrunkener der zuerst diskutieren wollte. Ja die alte Brücke muss weg, aber das besprechen wir nächste Woche. Hilf uns jetzt bei der Arbeit.

Mehrere Häuser wurden geräumt und ich nahm ein paar Frauen und ein verletztes Kind mit. Das Kind mit Mutter brachten wir ins Spital. Dann kurzes Gruppengespräch mit dem Ziel ins Hauptquartier zu fahren. Bis weiter Befehle kommenm sei ich zu Hause jederzeit abrufbar.
Mein Magen knurrte, und erinnerte mich, daß wir kein Brot haben. Beim Bäcker angekommen kam aus meiner Hosentasche nur eine leere Hand heraus. Ich hatte ja kein Geld mitgenommen. 20 Brote für mich und 30 Brote für meine Kameraden aber ich bezahle es erst morgen, OK ? Claro und schon stiegen wir bei unserem Ziel aus.
Meine Frau hat schon die Zimmer eingerichtet und langsam wird es zu einer Gewohnheit. Auf jeden Fall sind wir glücklich und helfen nach unseren Möglichkeiten ohne nachzudenken.
Morgen werde ich noch Fotos machen und hoffe für diese Nacht für alle

Gott möge Euch beschützen.

LG Heinz 21,15 Uhr

 

Tropensturm Gustav 27.08.2008

 

Bericht Tormenta Gustav 25-26 Aug 2008

Nachdem ich am Vortag (24.08) von Domki über den kommenden Sturm informiert wurde, sah ich mir die gefährliche Situation auch noch im Internet an. Der Sturm nähert sich uns unterhalb Santo Domingo. Gemäß Satellitenbild kann es jederzeit möglich sein, daß Gustav mit seinem Zentrum unsere Insel erwischt. So entschloss ich mich, die TV Sender von Maimón zu informieren.

Ich wusste noch nicht, wie schnell Gustav einbricht. Der Tag vom 25.08 war mit einigem Regen versehen, aber sonst war alles ruhig. Neuste Satbilder zeigten, daß der Sturm sich mit einer Geschwindigkeit von 90 Std/Km nähert und einmal mehr in der Nacht zuschlägt.

Die Leute in unserer Stadt waren informiert, und kurz von 21 Uhr bekamen wir Gustav zu spüren. Stromleitungen wurden schon vorher abgestellt. Auch bei meinem Inverter waren die Batterien leer. Mit Taschenlampe und Kerzen ausgerüstet beobachtete ich draußen das Geschehen. Um 22.40 Uhr klingelte mein Telefon. Die Nachbarin meines Schwagers (Alle Nachbarn waren bei Noel bei mir untergebracht) fragte mich, ob ich sie abholen könne weil die Kinder Angst haben und rumschreien. Auch ihnen sei die Angelegenheit nicht geheuer. Ich konnte dieses mal leider nicht aus dem Haus, weil ich mit unserer kleinen Tochter alleine war. Wenn sie wollen, können sie hinten herum zu Fuß zu mir kommen. Trockene Kleider haben wir genug für alle.

Der Sturm dröhnte, und der Regen kam fast waagerecht über unser Haus. Eine Nacht ohne Schlaf war angesagt. Zwischendurch ein kleiner Stillstand, und schon kam der nächste Schlag. In meinen Gedanken war ich bei den Leuten, die in den gefährlichen Zonen wohnen. Warum z. (kräftiger Fluch) machen diese ignoranten Politiker nicht endlich mal ein Ende mit den gefährlichen Zonen. Was nützt es, die Leute zu bezahlen oder umsiedeln, wenn sie trotzdem dort ihre Zelte aufschlagen und zurückkehren? Man kennt doch beide Seiten und weiß, daß die Leute gerne jammern und dann mehrmals bezahlen lassen. Also wann ist endlich Schluss damit?

Kaum geschlafen,sahen wir unser Grundstück an. Nirgends ein Schaden, aber was war dann? Ich hörte doch in der Nacht die starken Geräusche. Bei den Nachbarn waren die Blechdächer weg gerissen. In meinem Umfeld war niemand verletzt. Am 26.08 zog ich mit der Kamera ausgerüstet los. Schon bei den früheren Stürmen wusste ich, wo die Gefahrenzonen liegen. So traf ich auf dem Weg meine Freundin Charo, die Vize Bürgermeisterin ist. Auch sie wollte Augenschein nehmen. Als erstes ging es zur oberen Brücke, die ja seit letztem Jahr immer noch nicht repariert wurde. Die neue ist seit Oktober 2007 immer noch nicht fertig. Die 20 Meter lange Schalung steht halb auf dem Bürgersteig und versperrt den Anwohnern prächtig die Hauseinfahrt. Gaffer standen überall herum. Zivilschutz und Rotes Kreuz waren da. Ich wusste echt nicht warum, weil Sturm Gustav zum Glück ein braver Junge war und seine Wut im offenen Meer ablies. Also was soll dieser Aufmarsch? In Maimón passierte nicht viel und die sollen dann aufstehen, wenn es wirklich brenzlig ist. (Das ist meine persönliche Meinung)

Bild 68 Bild 69

Auf den Fotos Nr. 68 und 69, sieht man wieder das Haus (Foto Nov-07 Bild68) das dieses Mal viel Glück (Bild 69 26.08.08) hatte. 40 cm höher und Gustavs Wut hätte alles weggerissen.

So fuhren wir Richtung Stausee. Links bogen wir ab und wollten zu den beiden Brücken. Was für ein herrlicher Anblick unserer Müllhalde.

 

Die Fotos sprechen für sich. Auch die Vize blieb bei diesem Anblick still und hatte nur ein Kopfschütteln übrig.

Bei den Brücken hatten wir einen weiten Ausblick. Durch Noel und Olga im 2007 wurden die Flüsse mit Schlamm aufgefüllt. Somit kommt es viel schneller zu Überschwemmungen, weil der Wasser sofort über die Ufer läuft. Bei der zweiten Brücke zeigen die Leute etwas weiter oben auf kleine Inselgruppen. „ Da schau genau hin, da steht ein kleines Pferd, das nicht rüber kam. Es wartet bis der Fluss zurück geht um sich in Sicherheit zu bringen“. Leider ist bei den letzten Stürmen das Zoom meiner Kamera kaputt und so kann ich nichts umstellen. So weit das Auge reicht, ist alles überschwemmt. Kein Wunder, weil sich keiner um die Flüsse kümmert.

 

In den heutigen Zeitungen liest man von 5900 Flüchtlingen und 1180 Schäden von Häusern in 19 Provinzen (Barahona, Pedernales, Independencia, Elías Piña, Baoruco, Dajabón, Peravia, Azua, San Cristóbal, Santo Domingo, Distrito Nacional, San José de Ocoa, San Juan, San Pedro de Macorís, Duarte, Monte Plata, Sánchez Ramírez, Monseñor Nouel y La Vega. En alerta amarilla están Montecristi, La Romana, Hato Mayor, El Seibo, La Altagracia, María Trinidad Sánchez, Espaillat, Salcedo y Santiago.)

In Santo Domingo vergrub ein Erdrutsch zwei Familien unter sich.

In unserer Provinz gab es laut Presse 203 Flüchtlinge. Viele von ihnen verloren ihre Häuser. Nun kocht mir die Galle über. Wo stehen diese Häuser???!!! Natürlich im Fluss Yuna. Genau da wo sie eben NICHT STEHEN DÜRFTEN!!

Original Bericht (jueves, 28 de agosto de 2008) www.resplandor.com.do

Unas doscientas tres personas permanecían refugiadas ayer en la provincia Monseñor Nouel, entre ellas una que perdió su casa por la inundación del río Yuna, como consecuencia de los efectos de las lluvias que trajo el huracán Gustav a su paso por el Caribe. Mientras tanto, personal de la Defensa Civil de la provincia, y la Comisión Nacional de Emergencia trabajaban conjuntamente con la Gobernación para llevarles a los evacuados todas las ayudas posibles. Así lo informó ayer a esta reportera a través de la vía telefónica Carlos Barranco, director de la Defensa Civil de Monseñor Nouel. )

Dann die Nachricht im http://www.listin.com.do/app/article.aspx?id=71600

Das Sekretariat gab gestern bekannt, daß sie ab heute 900000 Impfungen für die gefährlichen Zonen machen. Zudem gäbe es eine Aktion gegen Moskitos und andere Krankheiten mit Motorsprühgeräten.

Seit November 2007 hat Domki ein Sprühgerät. Außer meinen persönlichen Einsätzen bleibt dieses Gerät zusammen mit 10 Lt. Gift in der Werkstatt.

Gestattet sei mir eine Frage;
Artikel in den Zeitungen und TV beweisen es erneut. „Warum wird denn von der Gesundheitsministerin in unserer Provinz nichts unternommen?

Zwei Mal pro Woche spritzen wir unser Grundstück gegen Moskitos nachdem meine Tochter und ich im Aug-Sept. 2007 Dengue hatten und es reicht trotzdem nicht. Liste man ein paar Studien über Dengue und Malaria wird man schnell des besseren belehrt.

Mit dem Schlüpfen sexualdimorpher Männchen bzw. Weibchen, so dass für eine Generationsfolge etwa 1,5 – 3,5 Wochen benötigt werden. Ein Weibchen legt während ihres Lebens etwa 2500 bis 3000 Eier in 10 Gelegen ab. Auf diese Weise entstehen, insbesondere in tropischen Gebieten, wo die Temperaturen eine ganzjährige Entwicklung zulassen, riesige Anzahlen von potentiellen Überträgern. Sind in Nähe eines Brutgewässers nicht genügend „Blutspender“ vorhanden, können die Mücken (eventuell in Schwärmen) mehrere Kilometer wandern (z.B. Ausbreitung entlang von Küstenzonen – mit Hotels). Die meisten Anopheles – Arten sind nachtaktiv, wobei die Weibchen spät abends und früh morgens saugen. Aufgrund von Geruchssinnesorganen finden sie auch im Dunkeln ihre warmblütigen Wirte und stechen mit ihren Mundwerkzeugen Blutgefäße der Haut direkt an. Damit das Blut nicht gerinnt, injizieren sie über eine Speichelrinne Antikoagulantia, die ihrerseits zu allergischen Reaktionen um die Stichstelle (Papelbildung, Jucken) führen können. Mücken können durchaus auch durch Kleidung oder durch die Gaze von Mosquitonetzen hindurchstechen, da die Mundwerkzeuge bis zu 1mm lang werden (80). Für die Eientwicklung werden etwa 2 – 4 Tage benötigt, so dass in diesem Rhythmus auch Nahrung aufgenommen werden muss. Da die Weibchen während ihrer Geschlechtsreife mindestens 10mal Blut bei Warmblütern (so auch beim Menschen) saugen, bestehen gute Chancen, Malaria – Erreger in endemischen Gebieten aufzunehmen und weiterzugeben. Somit gewährleistet die Biologie der Anopheles – Mücke ein hohes Infektionspotential für Blutparasiten wie die Malariaerreger. Durch den Stich einer infizierten weiblichen Anophelesmücke gelangen die Malariaparasiten mit dem Mückenspeichel in die menschliche Blutbahn.
Diese in den Menschen inokulierten Parasiten
(Sporozoiten), i.d.R. 15 -25, erreichen auf dem Blutweg innerhalb von 15 – 45 Minuten die Leberzellen, in denen sie sich vermehren. Von hier aus gelangen die Parasiten in Erythrozyten, wo sie sich erneut vermehren und nach Rupturierung der Blutkörperchen weitere Erythrozyten befallen. Einige Parasiten differenzieren sich zu geschlechtlichen Zellen (Gametozyten) (58). Mikrogametozyten (männlich) und Makrogametozyten (weiblich) werden während des Blutsaugakts von der Anophelesmücke aufgenommen. Innerhalb des Mückendarms werden die Makrogametozyten aus den Erythrozyten freigesetzt und bilden sich zu Makrogameten um. Die aus den Mikrogametozyten sich in der Mücke entwickelnden Mikrogameten fertilisieren nun die Makrogameten und formen eine Zygote, aus der eine Oozyste entsteht, die an der Basalmembran der Mitteldarmepithelien der Mücke anhaftet. Aus der 0zyste entstehen innerhalb von 1-2 Wochen mehr als 10.000 Sporozoiten, die in die Speichelzellen der Mücke eindringen und von dort während eines Blutsaugakts in die Blutbahn eines anderen Menschen gelangen. Hiermit schließt sich der Zyklus.

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LG Heinz

Vitaminverteilungen 27/28.05.2008

27/28.052008 VitaminverteilungenNachdem Jack gestern gut und herzlich angekommen ist, verging der Abend im Flug. Gemeinde Präsident Ivan und unser Moderator Tony waren zu Besuch und bekamen ein klitzekleines Stück von der Schokolade die Jack als Geschenk für uns mitgebracht hatte. So standen wir heute (27 Mai) fröhlich auf. Was hast du geplant? Frage Jack. Na ja jeder der hier zu Besuch ist bekommt etwas Arbeit. Nun schaut Onkel Jack etwas schief aus der Wäsche *g*. Ich machte die Gefäße parat und er dachte sicher was denn nun abgeht.
Na ja wir fahren ohne Anmeldung in eine Schule und machen dort eine Vitamin C Aktion.
So kamen wir als erstes in der Schule Dr. José Fco. Peña Gómez an. 250 Kinder werden da unterrichtet und die Ehefrau von Tony ist dort Lehrerin.
Herzlicher Empfang trotz Überraschung.

Dann nach Hause weil ich um 13 Uhr einen Anruf von Tony erwartete.
Also füllten wir mehrere gr. Gefäße auf und kauften auf dem Weg Becher und Eis. Dann Tony abholen und Richtung Dschungel rechts die Basis Schule von Los Martinez mit 238 Kinder hielten wir an. Ich kannte den Direktor bereits und die Aktion verlief mit Freude. Tony und Jack machten eine brüderliche Arbeitsteilung mit mir. Sie arbeiteten sehr gut zusammen *gg*. (Nun ja einer muss Fotos machen und das muß unbedingt ein Profi machen) *g* Ende.

Es blieb noch einiger Vitaminsaft übrig und ausschütten, nein da vorn hat es noch eine andere Schule. Die Grundschule von El Copey mit 40 Kindern ist bis zur Fertigstellen der neuen Aula in einem provisorischen Schuppen untergebracht.
Neugierige Nachbarn kamen hinzu und weil es genug für jeden hatte füllten wir die Becher. Kurze Kontrolle und es gab noch Eiswasser als Zusatz.
Super herzliche Verabschiedung. Weiter geht’s Heimwärts. Oder doch nicht ganz.
Da saß links auf dem Bürgersteig unser Fiscal und Richter Ramón Disla. So hielten wir mitten in der Straße an und ich stellte ihm Jack vor. Natürlich übergaben wir ihm auch einen Becher mit kostbarem Vitamina C.

Eigentlich könnten wir nun nach Hause, jedoch es blieb noch ca. 10 Lt übrig. Alles klar, dann übergeben wir das der Gemeinnützigen Bank Cooperativa. Ein paar Späßchen da ein paar dort, dann verabschiedeten wir uns. Zu Hause alles waschen, aber wo war Tony und Jack? Die beiden verzogen sich leise hinter meinem Rücken.
Quintessenz vom heutigen Tag sind 5 Übergaben und die erreichte Zahl 171.

Nachdem ich Jack fast zu Tode geredet habe zeigt der Kerl immer noch eine Energie das mich für morgen sofort eine weiter Aktion verleiten ließ.

Heute gehen wir nach Hatillo. Dort standen beim Sturm Noel sämtliche Häuser unter Wasser. Seit 2 Stunden bin ich schon wach und Onkel Jack steht jetzt (08.25 Uhr) gerade auf. War er doch etwas müde??????

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LG Heinz

22.05.2008 Ein Tag voller Überraschungen.

An diesem Tag war eigentlich eine Vitaminverteilung in einem Krankenhaus angesagt.
Leider hat die zuständige Direktorin es versäumt, die Bevölkerung in ihrem Gebiet zu informieren.
Als Überraschung stand dafür unser Freund Silvestre, seines Zeichens Bürgermeister von Juma Bejucal (District Bonao), mit zwei Freunden vor unserem Tor.
Nach herzlicher Begrüßung stellte sich heraus, daß der eine TV Moderator von TV Bonao, und der andere ein Arzt aus dem Bereich Bonao war. Dieser Arzt behandelt kostenlos Menschen der ärmeren Bevölkerungsschicht.
Ich warf einen kurzem Blick in meine Lagerlisten, na ja, es war wirklich nur ein kurzer Blick,denn viel ist nicht mehr da.
Also gingen wir gemeinsam ins Lager und stellten etwas an sinnvoller Hilfe zusammen.
Neben etwas Verbandsmaterial, Ausrüstung für die Praxis, aufblasbaren Schienen, sterilen Handschuhen,Vitaminen, einer Toilette für einen bettlägerigen Patienten usw, war auch ein Behältniss zur Verteilung von Vitamingetränken dabei.
Der Arzt wird bei seinen Besuchen der ärmeren Bevölkerungsschichten diese Vitamingetränke dann kostenlos verteilen.Wir erreichen damit, daß die Vitamine weit über den Bereich Maimon der armen Bevölkerung zu Gute kommt.
Nach dem etwa zweistündigem Besuch, der aus Informationsaustausch sowie Unterzeichnung der Übergabepapiere und einem herzlichen Dankeschön an Domki bestand, machten die drei sich auf den Rückweg Richtung Bonao.
Ich ging nun in mein Büro und trug diese Übergabe als laufende Nummer 164 in meine Liste der Übergaben ein.
Wie schon erwähnt, ein Tag voller Überraschungen. Es gibt Leute die sich für die arme Bevölkerung einsetzen, und solche die einem allgemeinen Schlendrian verfallen sind.:-)

LG Heinz

30.04.2008 Vitamine für die Kinder von Rancho Arriba.

14.30 Uhr, es klingelt gespenstisch. „Hallo“ frage ich. „Ricardo“, tönt es am anderen Ende. Aha, und was gibt es Neues? frage lächelnd. Du ich habe hier Leute aus Rancho Arriba (das ist von Piedra Blanca 30 km in den Bergen, wo Kaffee angepflanzt wird) die gleich zu mir ins TV Programm kommen. Ich würde gerne bei dir vorbeikommen usw. usw.Alles klar, und kurz vor 17 Uhr traf die Kommission von Proyecto Invantil Bétel bei mir ein und erzählte, was sie dort für die ca. 65 Kinder machen. Sie zeigten mit lustige handgemachte Blumendekorationen.



Alles aus Plastikabfällen. Recycling nennt sich das). Wie wir, haben auch sie Geldprobleme, und trotzdem machen sie etwas für die Kinder. Da oben gibt es eine einzige Apotheke, und wenn ein wichtiges Medikament fehlt, stirbt man, wenn man nicht die Möglichkeit hat es zu beschaffen.
So erklärte ich, daß es für mich zu weit sei, um vorbeizukommen, aber es gäbe eine Möglichkeit daß sie jetzt etwas mitnehmen könnten. Da sie mit unserem Spezifreund Ricardo hergekommen sind, konnte ich der Sache trauen.

Sie bekamen von der Domki verschiedene Vitamine, die für die Kinder und die älteren Leute gut zu gebrauchen sind.

Ein Tag mit einer schönen Überraschung.

LG Heinz

28.04.2008 Vitaminverteilung Juan Bosch Schule Maimon.



Wie versprochen tauchte ich um 09.45 Uhr vor der Schule auf. Na ja, Schule ist zuviel gesagt. Die wurde vor vielen Monaten neu gebaut, aber eröffnet?
So werden die Kinder in einem Unterstand (das ist noch geschmeichelt) unterrichtet. Letzte Nacht ging ein kräftiges Gewitter nieder. Die Direktorin musste zuerst einmal vor Schulbeginn den schlammbedeckten Boden reinigen. Weil das Wetter nicht ganz sicher war, fehlten halt einige Kinder. Ihre Uniform war verschmutzt. Kunststück, denn keiner läuft auf diesen Schlammstraßen, ohne schmutzig zu werden. 28 Kinder warteten gespannt auf das Vitamin C Getränk. Herrlich, ist doch einfach, weil ich fragte, ob sie mit mir ihr Brot teilen würden. Ein einstimmiges JA drang in mein Herz.Ich versprach um 14 Uhr wieder zu kommen und fuhr mit dem halbvollen Gefäß gemütlich nach Hause (wollte ich ja aber …..)
Bei der Kreuzung kam mir der Gedanke. Es hat ja noch, und ich könnte bei der Genossenschaft Cooperativa, auch noch anhalten.Gedacht, getan und schnell waren die Behälter aufgefüllt. Das sprach sich natürlich im Nu herum. Noch nicht fertig, und die ersten Angestellten standen schon da. Wunderbare Überraschung, durchdringt es mein Hirn. Ich denke das ist gut so, und fuhr mit dem leeren Gefäß heimwärts. Alles reinigen und neu auffüllen. Schon summt der Motor. Die Direktorin kam etwas später, aber Fati vom Maimón TV3 stellte gerade sein fliegendes Motorrad hin. Die Becher werden gefüllt, und die Kinder bilden eine Kolonne. Ich sagte, daß wir keinen Applaus wollen, aaaaaaaaaaaaaber ich würde mich über ein Lied sehr freuen. Diesen Wunsch erfüllten sie mit Freude.

 

Das Schlusswort der Direktorin war eine Sensation. Sie bedankte sich im Namen aller Kinder.

So fuhr ich mit feuchten Augen die Straße hinauf.

Da erblicken meine Augen auf der gegenüberliegenden Seite den Jeep vom Bürgermeister. Also links rein, und da stand er mit seinen zwei Söhnen auf seinem Bauplatz, wo sein Rohbau fertig ist. Komm mit deinen beiden Kindern, Roberto, sagte ich. Was hast du wieder für eine Überraschungfragte er. Na ja, ich war gerade auf der anderen Seite in der Schule und habe allen Kindern ein Vitamin C Getränk gebracht. Schon packte ich die Becher aus und überreichte sie.
Das sei eine außergewöhnliche Arbeit, was
sie leisten. Danke, danke, danke, schoß aus meinen Mund. Du weißt ja, was wir machen, und wir sind das ganze Jahr über tätig.

Super Arbeit, meinte er zum Schluß und schon geht’s nach Hause. Eine schöne Aktion.

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LG HEINZ

21.04.2008 Vitamine, Zahnbürsten und Zahnpasta.


Nach dem gestrigen Tag am Fluß war heute eine weitere Überraschung angesagt. Ich hatte versprochen, in der Basis Schule im Barrio El Batey, wo Franco wohnt, eine Vitamin C Aktion zu machen. Pünktlich (wie immer) fuhr ich um 9 45 Uhr vor. Um 10 Uhr sollte es mit verteilen losgehen. Becher hatte ich mitgebracht. Lehrerinnen halfen die Becher zu füllen, und schon stand eine Schulklasse schön aufgereiht da. Total 265 Kinder werden unterrichtet. Am Nachmittag sind zwei weitere Kurse. Für die Kleinsten (5 J.) übergibt Domki 4 Wolldecken und 4 Leinentücher weil sie dort ihr Schläfchen abhalten.
Um 14 Uhr gab es noch einmal eine Vitamin Aktion und das restliche Vitamin C verschenkte ich den Nachbarn. 60 Lt. kostbarer Vitamine, die in dieser Grippezeit gerne angenommen wurden. Als Zusatzübergabe erhielten alle 265 Schüler eine Zahnbürste und eine Zahnpasta. Die Direktorin bedankt sich im Namen aller herzlich. Domki kann auch im Stillen helfen. Da keine Presse anwesend war , (sie wurde nicht informiert) bedankt sich die Direktorin telefonisch heute Abend und morgen im Frühprogramm im TV.Auf dem nach Hauseweg hielt ich, um Zigaretten zu kaufen, bei einem Colmado an. Die Anwesenden sahen natürlich, daß ich etwas Komisches auf meinem Pick-Up hatte und fragen danach. Auch sie bekamen Vitamin C. Endlich die verdiente Zigarette. Egal ob ich nun Grippe geplagt bin, ich muß eine anzünden. Nach zwei Zügen kam der Trick mit den Fingern zum Zuge und schon flog sie weit weg. Ein Kaugummi wäre besser gewesen.

So endet um 15. 20 Uhr eine weitere Aktion. „Ja, ich bin voll zufrieden“

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LG HEINZ

20.4.2008 Vitaminverteilung am Fuße des Rio Yuna.

Schon vor ein paar Tagen kauften wir für heute unsere Esstickets von der evang. Kirche. Ein herrlicher Badetag bei der zweiten Brücke am Rio Juna.
Inés und Emy waren schon vor mir aufgestanden und meine Augen öffneten sich laaaangsam als der Kaffeegeruch durch meine trainierte Nase hinaufschlich. Auf dem Tisch meine Sonntagsspiegeleier. So fängt ein guter Tag an. Gestern machte ich 2 Kühlgefäße parat weil in meinem Hinterkopf wieder eine Idee herumschwirrte.
Nach dem Frühstück wurden die Gefäße mit Wasser gefüllt und in jedes kamen exakt 7 Röhrchen Vitamin C Brause rein.
In der Zwischenzeit machten meine beiden jungen Frauen alles reisefertig. In der Stadt kauften wir 1000 Plastikbecher weil es besser ist sie mitzunehmen als dann nichts vorzufinden. Knapp nach 10 Uhr kamen wir auf der neu asphaltierten Straße bei der Brücke an.
Es dauerte mehrere Wochen bis sie das von den Stürmen Noel und Olga zerstört war, wieder einigermaßen hergestellt hatten.
Unten standen etliche Zelte und die Frauen begannen mit dem Essen zuzubereiten. So suchte ich erst mal den Pastor um die Überraschung mitzuteilen.
Er staunte nicht schlecht als er die prall gefüllten Behälter sah. Herzlichen Dank für diese Bereitschaft weil gerade jetzt eine enorme Grippewelle da ist.



Ein grosser Schöpflöffel wurde von uns mitgenommen damit ja nichts schief geht..
Also füllte ich sofort die Becher um das Kraftgetränk unter die Leute zu bringen.

LG HEINZ

08.04.2008 Medikamentenübergabe an Nuestra Señora de Fatima Sol. Altagracia Santo Domingo.

Heute Nachmittag übergab ich (Übergabe 155) dem Arzt Pablo Vasquez von Nuestra Señora de Fatima Sol. Altagracia aus Santo Domingo Insulin, Vit. C. versch. Medikamente, Antibiotika, Scheren und Pinzetten und Gazen.

Diese Organisation wird durch Ordensfrauen unterstützt und versorgt viele arme Kindern in deren Umgebung.

Dieses Treffen kam einmal mehr durch unseren Spezialfreund Ricardo zustande.



 

LG Heinz

02.04.2008 LÄUSEPLAGE IN MAIMON ?

Früh am Morgen bekam ich heute den 2. April 08 einen Hilfeanruf das im Barrio Puerto Rico die Straße ca. 250 m, und die Grundstücke voller Läuse seien. Ob ich mit der Motorspritze kommen könnte? Sie wüssten das ohne Bewilligung nichts zu machen sei, erklärte ich. Es seien alle einverstanden denn es jucke überall. Nach dem Essen stellte ich alles zusammen und fuhr hinauf. Dann mussten wir fast eine Stunde warten bis der Regen aufhörten und los ging die Aktion. Die Spritze wurde erklärt, Maske angepasst, Handschuhe angezogen und schon nebelte sie die Umgebung voll.
Die Leute machten sämtliche Luken dicht und ich verschanzte mich gemeinsam mit den Anwohnern im Haus.
20 Min. nach dem die Aktion abgeschlossen war machten wir die Türe auf. Ein leichter Geruch kam trotzdem vom Wind hereingeblasen, war jedoch ungefährlich.

Sie zeigten mir den Kübel mit Wasser und etwas Chlor gefüllt wo ein junger Mann seine Hosen einlegte. Obenauf schwammen dutzende Flöhe und anderes Kriechzeug. Seine Beine und Arme sind voller Narben und wenn man diese Bissstellen nicht behandelt gibt es eine mächtige Infektion.
So übergab ich noch eine in Reserve gehaltene Salbe die für alle reicht.

Hätten wir endlich die zweite versprochene Spritze könnte man eine Großaktion starten. LG Heinz

09.03.2008 Baufirma füllt Fundamente auf.
Anscheinend war die Angst doch zu groß, nachdem die Leute auf die Straße gingen. Ein noch größerer Protestmarsch war auf diese Woche angekündigt.

So ging die Firma Ende der Woche noch an die Arbeit und füllte die mit stinkigem Wasser gefüllte Fundamente, mit Kies auf.

Wir werden sehen ob sie diese Woche ihr Versprechen halten und den Brückenbau fortsetzen. Die Leute lassen sich nichts mehr gefallen und sind zu allem bereit.

Ich meine schlicht und einfach „Es wurde auch endlich Zeit den das Geld ist vorhanden“!

03.03.2008 Stopp des Brückenbaues in Maimon.
Maimón ist ein heißes Pflaster geworden. Kaum fing das neue Jahr an, wurden sämtliche bewilligten Arbeiten für Bürgersteige und Brücke eingestellt. Die aufgerissenen Straßen blieben bis heute so. In den Fundamenten der Brücke gibt es keinen Abfluß. Auslaufende Jauche gelangt so in den großen Wassergraben und keiner kümmert sich darum. Das Wasser bewegt sich von gefährlichen Mückenlarven und anderem Kriechlebewesen. Es stinkt was das Zeug hält. Eine behelfsmäßige Brücke, was ja das normalste oder der normale Vorgang wäre, nee, weit und breit nichts! Die Leute kauften mit gesammeltem Geld ein paar Bretter und Platten. Dann zimmerten sie einen Steg. Leider ist der nicht ganz sicher. Am Montagmorgen rutsche eine ältere Frau um 6 Uhr morgens auf den nassen Bretter aus und fiel in den mit Wasser gefüllten Graben. Einmal mehr sah das der Herrgott, und ein Mann hörte den Schrei und sah die fuchtelnden Hände. Die Frau war untergegangen, und zum Glück reagierte der Mann richtig. Die Leute sind wütend über den Großen Rat. Dieser hat schließlich die Arbeiten bewilligt, und auch wieder gestoppt. Die Baufirma konnte nicht einmal alle Armierungseisen bezahlen.
Fährt man Richtung Bonao sieht man an der Autobahn ein Plakat mit der Inschrift. „Die Metro hat uns 810 Mio. Peso weggenommen. (Das Geld von der Mine gehört der Provinz und wird jedes Jahr als Zins ausbezahlt). Somit schreien und lästern die Leute über diese unverschämten Machenschaften der Politiker.

Die Politiker haben persönlich versprochen, daß die Leute nach der Tormenta Noel und Olga Land und oder Häuser bekämen. Ja, das Land wurde zu einem Goldenen Preis (Überhöht ist zu wenig) gekauft, aber wo sind die Häuser geblieben. Das und anderes fragen sich die Leute. Ab heute sogar sehr laut.
Heute um 14 Uhr gab es einen Protestmarsch gegen den Brückenstop usw. Dazu muß man wissen, daß man nun sehr weit fahren muß, um auf die andere Seite zu kommen. Zwei Stunden mit über 100 Leuten, die lauthals die Straßen versperrten und protestierten. In der Haupteinfahrt zu unserer Stadt machten die Protestierenden einen Kreis. Keiner konnte rein oder hinaus. Sieht das ein Polizist, kam dazu und beobachtete friedlich die Sache. Nach 40 Minuten zog die Gruppe hinauf in die Stadt, und weiter bis sie die andere Seite der Brücke erreichten. Dort gab es eine Meldung für den nächsten Marsch am Donnerstag. Alles verlief friedlich.

 

13.02.08 Hilfsgüterverteilung in einer Kindertagesstätte.

Hier der Bericht von Heinz.

Heute Morgen machte ich die Übergabe Nr. 148 in der Kindertagesstätte Estancia Infantil la Amistad in Bonao. Kinder ab 1.5 Monate bis 5 Jahre werden dort professionell versorgt. Je nach Alter gibt es Abteilungen. Nach dem Essen werden die über 30 Matratzen auf dem Boden verteilt und die Kinder machen gemeinsam ein Mittagsschläfchen (siehe Foto, das Jürgen dann noch hier rein stellt). Die Sauberkeit und die Freundlichkeit der Angestellten sind mir besonders aufgefallen. Durch ein privates Interview bei der Direktorin Frau Virginia Reyna und ihrem Mann José Paulino, die 57 Jahre verheiratet sind, durfte ich diese Tagesstätte spontan besichtigen. Wir kamen gerade zur Mittagsruhe an. Es war so still, daß man ein Mäuschen husten gehört hätte. Natürlich nahm ich die Gelegenheit wahr, alles anzuschauen. Die Kleinen lagen nebeneinander auf den Matratzen und träumten bestimmt etwas Schönes. Auf zwei Stockwerke verteilt sind sie nach Alter aufgeteilt. Im Schnitt 120 Kinder, aber es kommen manchmal auch mehr. Die meisten Kinder sind von ledigen Müttern, die ihr Kind für einen Beitrag von knapp 400 Peso hierher bringen. Besser da, als auf der Strasse herumlungern, und sie können den ganzen Tag arbeiten. Es gibt psychologische und ärztliche Betreuung. Jeder bekommt je nach Alter seine Mahlzeit. Ich kann nur sagen, daß ich jeden dazu einlade, diesen wunderbaren Ort, den viele in den Nachbarschaft oder in Bonao gar nicht kennen, zu besuchen. Einmal mehr verdanke ich das meinem Spezialfreund Don Ricardo. Dank seiner Kontakte bekommen wir einmalige Gelegenheiten, die wir sonst nie hätten. Stell Euch einfach mal vor, in diesem Land will ja jeder profitieren. Wenn wir helfen wollen, und die Sachen einfach so verteilen, bekommen manche unsere Sachen, obwohl sie schon genug haben. Somit haben wir Quellen, die immer Hilfe benötigen. Aus diesem Grund haben wir 30 Wolldecken, 20 Leinentücher, Kessel, Scheren, Pinzetten, Gazen, Multivitamine und etwas Spielzeug aus ganzem Herzen übergeben. Glänzende Kinderaugen sahen uns an, als wir jedem Kind ein Feuerwehrhut übergeben haben. Mein Herz ist voller Wärme und Freude. Ein wunderbarer Tag bleibt in Erinnerung, und ich werde die kleinen Freunde wieder einmal besuchen.

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LG Heinz

05.02.08 Hilfsgüterverteilung an die Feuerwehren.

Heute wurden weitere Hilfsgüter an die örtlichen Feuerwehren Maimon/Bonao/Juma von Heinz verteilt.

Sicherheitsgurte,Gaskocher,Tragen ,Seile,Wasserbehälter und vieles mehr.
Diese Hilfsgüter wurden der Domki von der Schweizer Armee gestiftet.

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27.01.08 Neuer Container mit Hilfsgütern eingetroffen.

Ein neuer Container mit Domkihilfsgütern gespendet von der Schweizer Armee sowie eine fahrbare Motorpumpe gespendet vom Bauleitungsbüro Heinrich Isler (CH) sind in Maimon eingetroffen.


Mit der Motorpumpe werden Bewohner eines Stadtteils von Maimon versorgt , die seit den Tropenstürmen kein Wasser mehr haben.

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26.01.08 Es tut sich was in Maimon.

Endlich, in Maimon kommt Bewegung. Maimon bekommt eine neue Brücke.
Die alte Brücke war regelmäßig bei Hochwasser überschwemmt ,so daß ein ganzer Stadtteil abgeschnitten war.
Die Bauarbeiten haben schon begonnen. Im Moment werden die Fundamente mit einer gewaltigen Eisenbewährung gegossen.

3.01.08 Der Witz des Tages

Wie ja bekannt ist, sind die Strassen in Maimon die schlechtesten in der gesamten Provinz. Nicht nur die Sticheleien im dortigen Fernsehen, sondern auch weitere öffentliche Schelte haben den Bürgermeister nun endlich bewogen, die Strassen instandzusetzen.
Vor Weihnachten hat er begonnen die Naturstrassen etwas abzuziehen. Nun, wie wir im TV sehen konnten, hat er Erde in die Schlaglöchen gefüllt, und die Strassen nochmal mit Erde abgezogen.


Nach dem ersten Regen war es mal wieder soweit. Die Strassen sind nun eine einzige Schlammwüste.
Was soll das werden? Eine neue Art von Bananenplantage?

Ich denke, man sollte doch Profis zu Rate ziehen, bevor man Müll produziert.

10.01.08 Alles in Schutt und Asche.

Einer achtköpfigen Familie brannte in Maimon/ Al Batey das Holzhaus nieder. Die Familie hat fünf Kinder und davon sind drei Invaliden.Heinz hat sofort entschieden etwas Bettwäsche, Wolldecken und Kleider die Inés herausgesucht hat zu übergeben.
Franko, der Moderator, unterstützte Heinz dabei.
Ja diese kleine Domkigruppe ist nicht klein zu kriegen.

Das war nun die Spendenübergabe Nr. 130

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09.01.08 SPENDENÜBERGABE VON UPDATE.

Christian Lämmler von www.update.com.do überbrachte persönlich am 9. Janunar 2008 eine Barspende von 17000 Peso. Update.com verzichtete auf die Jahresendgeschenke für die Kunden und spendeten diese stolze Summe der Dominikanischen Kinderhilfe e.V.

Diese Barspende wurde für den Spendencontainer aus der Schweiz verwendet um die Kosten zu senken.
Wir danken sehr herzlich im Namen aller.
Heinz (Maimon)

08.01.08 EIN NACHMITTAG UNTER KINDERN.

Am Sonntag, den den 6.1.2008 fuhren wir zusammen mit dem Bürgermeister Silvestre zum Kinderverein in Juma. Kaum angekommen, sah ich, daß die Kinder schon sehnsüchtig auf uns warteten. Herrlich, diese leuchtenden Kinderaugen. Felix, der Leiter des Kindervereins, begrüßte uns in voller Lautstärke und die Kinder klatschten.
Silvestres Ansprache war einmal mehr kaum zu übertreffen. Er freue sich über meine Anwesenheit als Domki Vertreter. Nun ergriff Felix das Wort und drehte das von Inés gespendete Bild um. Ein Raunen ging durch die Halle. Einfach super, wie Felix das Bild erklärte. Dieses Bild hätte ein behinderter Künstler aus Maimón gemalt, erklärte er den Kindern. Man sieht einen Hund und Kinder, die friedlich miteinander spielen. Hier streitet keiner, und das Hündchen sei ihr Freund. Wir müssen die Tiere respektieren und beschützen.
Es sieht aus wie ein wunderschöner Park.
Dann übergab er mit einem Blinzeln das Mikrofon dem Bürgermeister.
Was nun wohl kommen mag, fragte sich wohl jeder der Anwesenden. Das Bild sei wunderschön und zeige einen Park, in dem die Kinder miteinander spielen können. Solch ein Park fehle hier und auch an anderen Stellen. Er werde in Juma an verschiedenen Stellen Kinderparks bauen lassen, und hier wird der Erste gebaut.

Nun richtete sich sein Blick auf mich. Ich stelle ein breites Grinsen in seinem Gesicht fest. Dann sagte er zu den Kindern, Heinz sei Ing/Arch und vielleicht hätte er eine Idee um diese Unterkunft (Clubhaus) neu zu gestalten.
Was konnte ich anders tun, als ihm freundlich zuzunicken.

 

Felix fragte die Kinder, ob sie uns ihr Lied vorsingen würden. Die Videokamera hatte ich schon in meiner Hand und die Kinder sangen aus vollem Herzen was das Zeug hielt. Auch ihr zweisprachiges Lied gaben sie zu Besten.

Unser Applaus war ein Dankeschön an die kleinen Könige.
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UNZUMUTBARE ZUSTÄNDE IN DER NOTUNTERKUNFT BONAO

27.12.07 16:38 Heute ist der 27 Dezember, Noel und Olga haben unsere Provinz verwüstet. Domki hat bis jetzt 123 Übergaben gemacht. Viel ist nicht mehr im Lager. Bei schönem Wetter sieht man so weit das Auge reicht die enorme Verwüstung. Gestern besuchte ich die Feuerwehr in Juma Perjucal wo unser Freund und Bürgermeister Silvestre ernorme Arbeit leistet. Ich wollte auf der alten Strasse zurück aber kurz nach der provisorisch hergerichteten Brücke gab es kein weiterkommen. Ich musste umdrehen um auf die Autobahn zu kommen. Mein Handy klingelt und ich sehe auf dem Großbildschirm Ricardo. Hier in Bonao ist in der Notunterkunft der Teufel los. Seit Tagen erhalten die 54 Familien kein Essen mehr. Die Regierung hat doch versprochen zu „helfen“. Sie mussten wegen dem Versagen der zwei chemischen WC´s sofort Plumpsklos bauen. Hier versagt mir die Stimme. Ich werde mit Ricardo sprechen denn in meinem Kopf hab ich ne Idee. Ich könnte mein Wassertank und 2 Fässer mit Trinkwasser füllen. Von den Zahnbürsten und Z-Pasta sind noch einige da, hm. Ist zwar 25 Km weit weg aber …. Ach was ich mache es sofort und Ricardo hab ich diese Neuigkeit schon durch gegeben. In 1 ½ Stunden treffen wir uns dort. Domki braucht nicht viel Worte.

LG Heinz

19:36 Ricardo ist noch mit 2 Leuten hier bei mir. Ich habe 1800 Lt Trinkwasser gebracht. 180 Zahnbürsten und Zahnpasta übergeben. Wie immer im besten Augenblick ruft mich Jürgen an. Irgend wer hat ihm Infos gesteckt, denn sonst wüßte er ja nicht wo ich mich gerade befinde. Dann rückt er mit der freudigen Meldung raus. Füüüüüüüünf Hundert Euronen um Essen zu kaufen. Er hat meinen heutigen Tag gerettet. Also haben wir s

Jürgen
Ayuda a la Niñez dominicana.org

Geschrieben von: Jürgen   
Mittwoch, den 03. Dezember 2008 um 10:16 Uhr
 
 
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