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Die Dominikanische Republik hat mich schon immer............

 



.... sehr fasziniert.
In diesem Jahr habe ich für meine Ferien eine kleine Spendenaktion organisiert.
Dank diverser sehr hilfsbereiter Firmen konnte ich 70 Kilogramm Spendenmaterial hauptsächlich Schulsachen wie Blöcke und Stifte sammeln.
Die Transportkosten wurden mir zum Glück von der Fluggesellschaft erlassen.

Am Freitag, 21. April 2006, konnte es also losgehen.
Meine Spendenverteilung, auf die ich schon eine Weile gewartet hatte, sollte stattfinden.
Raffy, unser dominikanischer Freund, hatte sich ab 14.00 Uhr frei genommen, damit wir pünktlich um 16.00 Uhr in der Schule von Maimon in der Nähe von Puerto Plata, sein konnten.
Also warteten in unserem Appartement in Puerto Plata auf Raffy, der sein Auto mitbringen sollte, damit ich auch meine ganzen Sachen einpacken konnte. Doch Raffy kam und kam nicht.
Verspätung ist ja normal bei Dominikanern, aber nach eineinhalb Stunden machte ich mir trotzdem meine Gedanken, da die Kinder nur bis 17.00 Uhr Schule hatten.
Nach zweieinhalb Stunden kam er dann auch, total verschwitzt und in kompletter Arbeitsmontur.
Offenbar war ihm unterwegs ein Autoreifen geplatzt, darum auch die Verspätung.

Nachdem wir dann alles in sein klappriges Auto verfrachtet hatten, ging es auch schon los.
Den Schulschluss in Maimon hatten wir um zehn Minuten verpasst, also weiter nach Imbert was ausserhalb von Puerto Plata liegt.
Im hintersten Winkel, in der Umgebung von Imbert, besuchten wir zuerst ein kleines Dorf.
Nachdem wir alle Einwohner lautstark über unsere Verteilung informiert hatten, trafen sich alle zusammen im Dorfpark.
Zum Glück haben sich ein paar Leute sofort dazu bereit erklärt, mir zu helfen,sonst wäre ich total überrannt worden.



Nachdem sich alle Kinder in einer  Schlange eingereiht hatten, konnten wir damit beginnen, Stifte und Schreibblöcke zu verteilen.




Als jedes Kind etwas hatte, lief jedoch alles aus dem Ruder,



und so packten wir schnell zusammen und fuhren weiter zum nächsten Dorf.
Dort spielte sich die gleiche Geschichte ab.

Sobald alle etwas hatten und nur noch rumschrien, sie wollten verständlicherweise noch mehr, haben wir wieder zusammengepackt und sind ins nächste Dörfchen gefahren.
Dort sind wir schliesslich noch den ganzen Rest losgeworden sind.


Todmüde fuhren wir danach wieder nach Puerto Plata zurück.
Danke an alle, die mich unterstützt haben.
 
 
  
Anni R.

SCHWEIZ

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