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Verteilung der Hilfslieferung im Sept.2007

Teil 1

4.9.2007In der Nacht vor unserem Abflug in die DR waren wir noch bis 11:30 wach.Immer wieder fiel uns noch was ein, was noch in den Koffer musste. Um 2:00 sollte dann auch der Wecker klingeln. Hat er auch, aber wir waren so kaputt, daß wir den Wecker glatt überhört haben. Dann um 3:00 hörte ich im Halbschlaf ein Auto vorfahren .Ein kurzer Blick auf den Wecker und ich saß kerzengegrade im Bett. Wir hatten verschlafen. Im Erdgeschoss wurde die Haustüre von unsere Tochter aufgeschlossen, denn sie sollte uns zum Bahnhof bringen. Dann ging bei uns die Post ab. Zähneputzen, Katzenwäsche, und das Haarekämmen wurde in Rekordzeit erledigt.Na ja ist ja auch kein Wunder,7 Haare nach rechts drei nach links und die Fisur saß.

Dann Koffer verladen und rein ins Auto Richtung Bahnhof Bremerhaven Lehe. Bahnhof Bremerhaven Lehe ? Wo lag dieser Bahnhof eigentlich? Na ja meine FRAUEN werden schon wissen wo der Bhf. liegt. Man kann ja nicht alles wissen, zumal die Züge bei uns an jeder Milchkanne anhalten. Dann, wie sollte es auch sein, wenn man verschlafen hat, haben wir uns noch einmal verfahren. Als wir endlich ankamen und mit 70kg an Koffern die Treppe zum Bahnhof heraufhetzte, hatten wir noch 3 Minuten bis der Zug in den Bahnhof einfuhr. Auf der Fahrt nach Düsseldorf sind Gott sei Dank keine Pannen mehr passiert.

Der Flug nach Pop lief auch ohne Zwischenfälle und das Essen konnte man wieder vergessen. Pasta mit eingetrockneter Tomatensoße .Ihh gitt. In Samana sind wir dann noch zwischengelandet. Es stiegen Passagiere aus, und die Passagiere die ihren Urlaub beendet hatten, stiegen zu.

16:50 sind wir dann in Puerto Plata gelandet. Unsere Koffer kamen sehr schnell auf dem Kofferband an, sodaß wir mit den ersten Passagieren dem Zoll entgegenstrebten. Na ja, dann kam was kommen musste. Der Zöllner hielt uns an und verlagte, daß ich die Koffer auf das Band zur Durchsuchung legen sollte. Ich schob den Kofferwagen an das Band und machte ihm verständlich, daß die Koffer so schwer seien, und er sollte das gefälligst selber machen. Babs legte dann an Stelle der Koffer zwei Schreiben von verschiedenen dominikanischen Regierungsstellen und Institutionen auf das Band und forderte die inzwischen drei Zöllner zum lesen auf.Dann ging alles wie geschmiert. Oh Fundacion, sagte ein Zöllner und wurde super freundlich.Er schob ohne Kontrolle den Kofferkuli zum Ausgang.Draußen fragte er mich noch, ob ich etwas für seine Kinder hätte. Dies musste ich leider verneinen, da ja alles im Hilfscontainer war und die 30 kg Spendengepäck, die wir mithatten, bestanden zum grössten Teil aus Insulin und anderen wichtigen Medikamenten. Ich kann nur sagen super Service vom Dominikanischen Zoll am Airport Puerto Plata  !!!!!!

Dann raus an die frische Luft, oder wie man die Hitze, die uns entgegenschlug auch immer nennen mag.
Mit etwas gemischten Gefühlen suchten unsere Augen nach Heinz. Wir kannten ihn per Telefon und Internet, aber noch nicht persönlich.
Sieht er genauso aus wie auf dem Foto, oder war es ein Foto aus seiner Jugendzeit?
Ist der Mann genauso wie wir ihn eingeschätzt haben? Hat er die gleiche Einstellung vom Leben und zur Hilfe für die arme Bevölkerung wie wir?
Fragen über Fragen, aber wir sollten positiv überrascht werden.
Dann sahen wir ihn, den Mann auf vom Foto.Gross, schlank mit vollem Haar.


Nach herzliche Begrüßung, auch von Manuell seinem Fahrer, ging es dann 3 1/2 Stunden ins Herz der Dominikanischen Republik, der Stadt Maimon.
Dort angekommen, erwartete uns schon seine Familie bestehend aus einer bildhübschen Frau und einer süßen Tochter und extra für uns gekauftem Wachhund Arielle. :-))

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